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Leiterspiel

Leiterspiel: fair auslosen mit dem Amidakuji im Browser

Das Leiterspiel ist eine der einfachsten und befriedigendsten Arten, eine kleine Entscheidung zu treffen. Jede Person bekommt eine senkrechte Linie, die Ergebnisse liegen verdeckt unten, und ein Netz aus Querstrichen entscheidet, wer wo landet. Dieser Ratgeber erklärt das Spiel online, seine Geschichte, die Mathematik dahinter, praktische Einsatzideen mit Freunden, Kollegen oder Familie sowie Teilen und Datenschutz.

So funktioniert das Leiterspiel

Wähle zuerst die Zahl der Mitspielenden, von zwei bis zehn. Trage oben für jede Person einen Namen und unten für jeden Platz ein Ergebnis ein. Ein Ergebnis kann alles sein: ein Lokal fürs Mittagessen, eine Aufgabe, ein Preis oder einfach Gewinner und Glück gehabt. Wenn es schnell gehen soll, füllen die Schnellvorlagen sinnvolle Werte für Mittagessen, Kaffeerunde, Hausarbeit oder Reihenfolge ein, und die Mischen-Taste würfelt die Ergebnisse durcheinander, sodass niemand weiß, welcher Platz was bedeutet.

Drückst du auf „Leiter bauen“, zeichnet das Werkzeug senkrechte Linien mit zufälligen Querstrichen dazwischen. Tippe auf eine Person, und eine farbige Markierung läuft an ihrer Linie nach unten: Trifft sie auf einen Querstrich, wechselt sie auf die Nachbarlinie und läuft weiter, bis sie unten ankommt. Das Ergebnis dort gehört der Person. Du kannst einzeln nachverfolgen, um die Spannung zu halten, oder mit „Alle Ergebnisse zeigen“ die ganze Tabelle auf einmal sehen.

  • Wähle die Zahl der Mitspielenden, von 2 bis 10.
  • Trage Namen und Ergebnisse ein oder starte mit einer Vorlage und ändere sie.
  • Nutze Mischen, wenn die Ergebnisse in zufälliger Reihenfolge stehen sollen.
  • Drücke „Leiter bauen“ und tippe auf eine Person, um ihren Weg zu verfolgen.
  • Zeige die Ergebnisse einzeln oder alle auf einmal.

Woher das Leiterspiel kommt

In Japan heißt das Spiel Amidakuji. Der Name wird meist damit erklärt, dass die Linien der Leiter den Strahlen um den Heiligenschein des Amida-Buddhas ähneln, und kuji bedeutet Losverfahren. Ähnliche Zeichnungen aus Linien und Querstrichen gibt es auch anderswo: In Korea heißt das Spiel sadari tagi, wörtlich „Leiter klettern“, und in chinesischsprachigen Regionen nennt man es oft „Geisterbein“.

Ein Teil des Reizes liegt darin, dass man es auf einem Blatt Papier spielen kann. Man zieht die senkrechten Linien, knickt den unteren Rand um, um die Ergebnisse zu verdecken, lässt jeden einen Querstrich ergänzen und verfolgt dann gemeinsam die Wege. Diese Mischung aus gemeinsamer Arbeit und Überraschung hat das Spiel zu einem Klassiker gemacht, um in Schulen und Büros Aufgaben, Reihenfolgen und kleine Preise zu verteilen.

Warum jede Person woanders landet

Die Grundidee ist einfach. Jeder Querstrich vertauscht nur die Wege zweier benachbarter Personen, so wie zwei Menschen in einer Schlange die Plätze tauschen. Wege laufen nie zusammen und teilen sich nie, deshalb können zwei Personen, die an verschiedenen Stellen starten, nie am selben Ziel ankommen. Mathematisch gesprochen entsteht immer eine Permutation: Jede Person erhält genau ein Ergebnis, und jedes Ergebnis geht an genau eine Person.

Damit das Bild sauber und gültig bleibt, setzt dieses Werkzeug nie zwei Querstriche nebeneinander in dieselbe Reihe, sodass ein Weg immer weiß, wohin er abbiegt. Bei jedem Bauen oder Neubauen entsteht eine neue zufällige Anordnung, und die Zahl der Reihen wächst mit der Zahl der Personen, damit gut durchmischt wird. Das Ergebnis lässt sich aus den Namen allein nicht erraten, denn es hängt von Querstrichen ab, die erst mit dem Erzeugen der Leiter entstehen.

Ideen für den Einsatz des Leiterspiels

Das Leiterspiel ist ideal, wenn jede Person ein Ergebnis braucht und niemand diskutieren soll. Da jedes Ergebnis genau einmal vergeben wird, eignet es sich hervorragend, Aufgaben zu verteilen oder Plätze zuzuweisen.

  • Mittagessen im Büro: Lokale auflisten, ein paar Kolleginnen und Kollegen dazunehmen und die Leiter entscheiden lassen.
  • Kaffeerunde: Ein Ergebnis ist „Du zahlst“, die übrigen heißen „Glück gehabt“.
  • Hausarbeit: Spülen, Staubsaugen, Wäsche und Müll, eins pro Person, ohne Vorwurf der Bevorzugung.
  • Reihenfolge: Wer fängt beim Brettspiel, beim Referat oder bei der Schulaktion an?
  • Teams und Preise: Teamnamen oder Preise als Ergebnisse eintragen.

Tipps, Teilen und Datenschutz

Für ein Ergebnis, dem alle vertrauen, gib alle Namen und Ergebnisse vor der Gruppe ein, drücke Mischen und baue erst dann die Leiter. Wenn du mit denselben Personen eine zweite Runde willst, wähle „Neue Leiter“: Namen und Ergebnisse bleiben, aber es werden andere Querstriche gezogen. Namen sind auf 12 Zeichen begrenzt, kurze Spitznamen funktionieren also am besten.

Der Teilen-Link enthält Namen, Ergebnisse und Anordnung, sodass jeder, der ihn öffnet, genau dieselbe Leiter sieht und dieselben Wege verfolgen kann. Auf unseren Servern wird nichts gespeichert, aber die letzte Einstellung merkt sich dein eigener Browser, damit sie beim nächsten Mal bereitsteht. Gib keine sensiblen persönlichen Daten in Namen oder Ergebnisse ein, denn sie sind Teil des Links.

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